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AEGEAN AIRLINES ECONOMY & BUSINESS CLASS – REVIEW

Meinen Sommerurlaub 2018 verbrachte ich in Griechenland. Um dort hin zu kommen, entschied ich mich mal wieder AEGEAN Airlines zu buchen: Die griechische National Fluggesellschaft, deren Star Alliance Gold Status ich mir jedes Jahr aufs neue zu Nutzen mache.

Wollt auch ihr schnell zum Star Alliance Gold Status kommen? Dann lest hier wie das geht!

In meinem Urlaub sollten insgesamt vier Flüge anstehen. Von Frankfurt nach Athen für ein paar Tage Sightseeing, dann weiter nach Santorini und auf dem Rückweg dann für zwei Nächte nach Zürich. Davon waren drei Strecken mit Aegean Airlines.

AEGEAN ECONOMY ATHEN-SANTORINI-ATHEN

Flüge vom Festland auf die diversen griechischen Inseln führt Aeagen unter der Flagge von Olympic Air durch, setzt jedoch so gut wie ausschließlich Aeagean Flugzeuge ein. Zum Einsatz kommen hier vor allem Maschinen der A320 Familie und vereinzelte ATR-72.

Meine Flüge nach und von Santorini wurden von einem Airbus A321 durchgeführt. Die Strecke ist wie eine kleine Rennstrecke für die Airline und wird im Sommer bis zu zehn Mal täglich angeboten.

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Das Boarding in Athen fand an einer Gateposition statt. Innerhalb weniger Minuten waren alle Passagiere eingestiegen und die Türen waren geschlossen.

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Gate Bereich Flughafen Athen

Das Publikum des heutigen Fluges bestand hauptsächlich aus Umsteigern eines United Flugs aus Newark und aus Abu Dhabi angekommenen Asiaten.

Der Sitzabstand im A321 war sehr eng. Zum Glück kam mir die sehr kurze Flugzeit von nur 20 Minuten zur Hilfe. Wenige Augenblicke nach dem Start sprang die ausschließlich weibliche Crew auf und fing an, Kekse und ein Frischetuch an alle Passagiere zu verteilen. Ich war doch sehr erstaunt, dass es sogar auf solch einem kurzen Flug einen Snack gab.

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AEGEAN Airlines – Regionalflug Snack

Wenige Augenblicke später begann schon der „Landeanflug“. Ob man diesen überhaupt so nennen kann, wenn die Reiseflughöhre gerademal bei 2.500 Metern lag?! 😉

Exakt nach 20min Flugzeit landeten wir auf der schönen Insel Santorini. Der dortige Flughafen verfügt nicht über Fluggastbrücken. Alle Passagiere müssen aus dem Flugzeug in einen Bus steigen und in das ca. 50 Meter entfernte Terminalgebäude gefahren werden. Interessanter Fakt an dieser Stelle: Der Flughafen wird vom Betreiber Fraport gemanaged.

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Vorfeld des Flughafens Santorini

Da der Flughafen nur über 4 Vorfeld Positionen verfügt (alle parallel angelegt, damit die Flugzeuge aus eigener Kraft losrollen können), kann es in den Sommermonaten oder bei Verspätung schon einmal zu Staus kommen. Sind alle Positionen belegt, müssen ankommende Flugzeuge teilweise noch bis zu einer Stunde auf dem Rollweg des Vorfelds warten.

Auch der Abflug vom Flughafen Santorini gestaltet sich sehr spannend. Da das Gebäude an sich dem Besucheransturm nicht gewachsen ist, werden alle Passagiere außerhalb aufgereiht und dann erst sukzessive hinein gerufen. Auch der bereich für die 7!!! Abfluggates ist kleiner als mancher Leute Wohnzimmer.

AEGEAN ECONOMY ATHEN-ZÜRICH (BUSINESS CLASS)

Schon auf der kurzen Strecke von Athen nach Santorini hat mir Aegean Airlines gut gefallen, also war es Zeit, die Airline auch auf dem zweieinhalb Stunden Flug nach Zürich auf die Probe zu stellen.

Aegean Airlines setzt auf Strecken innerhalb Europas ausschließlich Maschinen von Airbus ein. Alle Flugzeuge haben dabei die übliche 3-3 Bestuhlung. Die Kabine bei Aegean sieht an sich ganz gut aus. In einigen Flugzeugen sind auch schon neuere Ledersitze verbaut, wie sie beispielsweise auch Lufthansa einsetzt. Der Sitzabstand und die Sitzbreite sind mit 76 beziehungsweise 47 Zentimetern durchschnittlich.

Nachdem der Flug aus Santorini vor einer Stunde angekommen war, ging es in Athen zunächst noch kurz in die Aeagean Airlines Lounge und später zum Bus Gate für meinen Flug nach Zürich.

Das Boarding startete pünktlich und Dank des Bus Gates hatte ich die Möglichkeit, beim Boarding noch ein paar Fotos des heutigen Airbus A320 zu machen.

Die Kabine der Maschine sah etwas moderner aus als auf dem letzten Flug. Außerdem hatte ich einen der vier jährlichen Miles & Bonus Upgrade-Voucher genutzt, um heute in der Business Class fliegen zu können.

Auch in der Business Class hat Aeagean eine 3-3 Bestuhlung verbaut, wobei, wie innerhalb Europas typisch, der Mittelsitz frei bleibt und als Ablagefläche genutzt werden kann.

Vor dem Start wurde noch ein Wasser als Welcome Drink verteilt und die Menüs für den heutigen Flug ausgegeben. Bei der Essensbestellung nach dem Start stellte sich schließlich heraus, dass die Stewardess die falschen Menükarten, nämlich die für den Rückflug ausgeteilt hatte. Auch das vorher bestellte vegetarische Essen hatte man wohl irgendwie vergessen zu beladen.

Die Speisen an sich waren eher durchschnittlich bis nicht lecker. Es gab einen Quinoa Salat mit Hähnchenbrust, Kartoffeln mit Hähnchen in Soße als Hauptgang und einen Orangenkuchen zum Dessert.

Nach dem Essenservice war das Kabinenpersonal bis auf einmal als sie Nüsse verteilten nicht mehr gesehen. Es wurde auch nicht nach Kaffee oder anderen Heißgetränken zum Dessert gefragt.

Die restliche Flugzeit von anderthalb Stunden verbrachte ich damit, Filme zu schauen und wenig später landeten wir pünktlich in Zürich.

AVIATIONNOMAD FAZIT

So gut es die Airline mit dem Service auf einem 20min Flug meinte, umso enttäuschter war ich bei meinem Business Class Flug nach Zürich. Die Kabine und die Sitze sind mit den anderen Europäischen Airlines vergleichbar, doch Aegean soll vor allem für den gebotenen Service bekannt sein. Hiervon konnte ich auf meinem Flug leider nichts merken. Zunächst wurden die falschen Menüs verteilt, die einem dann auf unfreundliche Art wieder abgenommen wurden. Danach wurde das vegetarische Essen vergessen und der Rest des Menüs war auch nicht wirklich schmackhaft. Hier hätte ich insgesamt mehr erwartet… Vielleicht hatten ja die Economy Class Passagiere mehr Glück.


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