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AIRLINES BUSINESS CLASS REVIEW SRILANKAN TOP STORIES

SRI LANKAN AIRLINES A330-200 BUSINESS CLASS DOHA NACH COLOMBO – REVIEW

Nach einem gut dreistündigen Besuch in der Al Mourjan Lounge in Doha war es Zeit, sich auf den Weg zu unserem Abfluggate A8 zu machen.

Da der Flug von Sri Lankan der einzige war, der innerhalb der nächsten zwei Stunden in Doha starten sollte, war der Flughafen wie ausgestorben. Nach ein paar wohltuenden Gehminuten waren wir am Gate. Wie in Doha üblich wird die Bordkarte bereits beim Betreten des Wartebereichs gescannt, man befindet sich also quasi schon an Bord des Flugzeugs. Auch die Landekarten für Sri Lanka wurden hier bereits ausgeteilt, sodass man diese schon vor dem Abflug ausfüllen konnte.

FLUGDATEN

Zum Zeitpunkt der Buchung stand noch einer der neuen Airbus A330-300 von Sri Lankan Airlines auf dem Plan. Diese verfügen über eine äußerst ansprechende Reverse-Herringbone Business Class. Ein paar Tage nach meiner Buchung wurde jedoch das Fluggerät auf einen A330-200 mit einem der alten Business Class Produkte geändert. Dennoch war ich gespannt, was die Airline so zu bieten hat.

Der auf diesem Flug eingesetzte A330 verfügte über 18 Business Class Sitze, die sich in ein 180 Grad flaches Bett verstellen ließen. Neben den Business Plätzen gab es noch 256 Standard Economy Class Sitze.

Anbei eine Sitzplandarstellung von SeatGuru:

BOARDING

Auch wenn die Bordkarte 21:15 Uhr als Boarding Zeit auswies, startete es erst gegen 22 Uhr. Alles andere wäre für den geplanten 22:50 Uhr Abflug aber auch sehr früh gewesen. Nach dem Einsteigen waren wir die ersten an Bord des Flugzeuges. Außer uns waren auch nur noch drei weitere Personen in der 18 Gäste fassenden Kabine für den heutigen Flug. Der Rest der Maschine war bis auf den letzten Platz ausgebucht.

An Bord wurde ich freundlich begrüßt und zum Sitz begleitet. Schon wenige Augenblicke später wurde ein Welcome Drink gereicht. Es gab Wasser, Saft und Champagner zur Auswahl. Außerdem wurde ein Hot Towel mit gutem Geruch gereicht.

KABINE / SITZ

Da es sich diesmal nicht nur um eine neue Airline für mich handelte, sondern auch um ein neues Kabinenprodukt, stellte ich erstmal die diversen Funktionen des Sitzes auf den Kopf.

Die in einem 2-2-2 Layout angebrachten Sitze sind vom Grundaufbau alle gleich. Die Sitze an sich fühlen sich ein wenig erhöht an, sodass man ein etwas komisches Thron Gefühl bekommt. Zwischen den Sitzen befindet sich im vorderen Bereich eine Abstellmöglichkeit für ein Glas und dahinter die Tasten zum Einstellen des Sitzes.

Zwischen den Rückenlehnen befinden sich die Fernsteuerungen für das Entertainment System, ein USB und ein Video AV Anschluss. Auch der Outlet für die Kopfhörer ist hier untergebracht und darüber befindet sich eine Leselampe.

Das Entertainment System schien erst kürzlich erneuert worden zu sein, zumindest war es nicht so alt wie die Sitze an sich. Die Fernsteuerung zur Bedienung ist die gleiche wie in der Condor Business Class. Die Bildschirme haben eine Größe von ca. 17 Zoll und sind ausreichend groß für die geringe Distanz.

Die Kopfhörer befanden sich beim Boarding schon am Platz. Die Qualität lies etwas zu wünschen übrig, sie erfüllten aber dennoch ihren Zweck.

Gegenüber der Sitze befindet sich eine Fußablage, unter der man seine Schuhe verstauen kann. Zwischen den Ablagen befinden sich außerdem noch diverse Staumöglichkeiten für Flaschen, Zeitschriften und ähnliches.

Zum Test verstellte ich noch vor dem Start einmal den Angled-Flat Sitz in die Relax- und Schlafposition. Komischerweise verschiebt sich der Sitz unter lautem Geräusch zunächst etwa 30cm nach oben bevor die Rückenlehne nach hinten klappt. Auch die Tasten funktionierten nicht wirklich zuverlässig, aber irgendwann hat es dann doch geklappt.

SERVICE & FLUGVERLAUF

Am Sitz befand sich beim Einsteigen schon eine weiche und dicke Decke sowie ein gut gefülltes Kissen.

Als alle Gäste an Bord waren, meldete sich der Kapitän zu Wort und informierte über die geplante Flugzeit von viereinhalb Stunden. Zudem sei unterwegs mit leichten Turbulenzen zu rechnen.

Der Push-Back erfolgt sogar fast 15min zu früh. Zu diesem Zeitpunkt führte die Crew auch die Sicherheitsdemonstration durch. Aufgrund des extrem kurzen Weges zur Startbahn mussten wir sogar noch ein wenig warten, da die Kabine noch nicht zum Start freigegeben war.

Wir starteten schließlich um 22:50 Uhr in westliche Richtung und machten uns auf den Weg in Richtung Indischen Ozean. Wenige Augenblicke nach dem Start hörte man aus der Front Galley plätschernde Geräusche. Scheinbar war beim Start etwas ausgelaufen, das sich nun den Weg durch die Business Kabine bahnte.

Als die Crew released wurde, beseitigte diese zunächst die ausgelaufene Flüssigkeit und begann dann mit dem Service. Es gab ein erstes Getränk sowie Cashew Kerne.

Darauf wurde die Essenbestellung aufgenommen. Das heutige Menü las sich wie folgt:

Schon wenige Augenblicke später stand das Essen auf einem Tablett auf dem Tisch. Mir persönlich hat es nicht allzu gut geschmeckt, dies dürfte aber sicherlich Geschmackssache gewesen sein.

Innerhalb von 45min war dann der Service nach einem Dessert auch schon wieder beendet. Alles in allem muss man sagen, dass der Service sehr herzlich war. Eine tolle Crew, die auch in den landestypischer Saris eine Abwechslung zu normalen Uniformen darstellte.

Die Kabine wurde für den Rest des Fluges abgedunkelt und alle paar Minuten gingen die Anschnallzeichen an und wieder aus. Ich nutzte die Zeit, um das Entertainment System auf die Probe zu stellen.

Das System bot eine ausreichende Anzahl an Filmen, mit sehr vielen Bollywood Streifen 😉 Auch die Bedienung war zwar nicht die Beste, aber über die Controller leicht verständlich. Das einzige, das mir an dieser Art Fernsteuerung nicht gefällt (auch Condor setzt sie ein), ist das kleine Touchfeld, mit dem man einen Mauszeiger über den Bildschirm bewegt.

Im Flugverlauf entschied ich mich dann auch ein wenig zu schlafen.

Etwa eine Stunde vor der Landung wurde die Kabine wieder komplett hell gemacht und der Kapitän informierte über die geplante Landezeit.

Wir landeten leicht verfrüht um 05:45 Uhr auf dem Banderaneike International Airport in Colombo.

FAZIT

An sich war der Flug mit Sri Lankan durchaus angenehm. Auch der Fakt, dass insgesamt nur 5 Passagiere in der Business Class unterwegs waren trug dazu bei. Anzumerken ist jedoch, dass die Maschine sich älter anfühlte, als sie eigentlich war (knapp 14 Jahre alt). In allen Ecken knackte es wiederholt während des Fluges, was mir persönlich ein etwas unsicheres Gefühl gegeben hat. Der Service während des Fluges war dagegen aber sehr gut. Die Flugbegleiterinnen waren sogar leicht enttäuscht, dass man ihre Tätigkeit aufgrund des Schlafes nur wenig in Anspruch genommen hat.

Alles in allem würde ich wieder mit Sri Lankan fliegen, wenn auch lieber mit einer der neueren Maschinen.


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