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REVIEW: EMIRATES FIRST CLASS FRANKFURT-DUBAI

Das Boarding für meinen Flug nach Dubai begann pünktlich um 19:50 Uhr. Eine Lounge Mitarbeiterin sammelte alle First Class Passagiere ein und begleitete diese durch die Sicherheitskontrolle zum Gate.

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FLUGDATEN

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BOARDING

Das Boarding für meinen Flug nach Dubai begann pünktlich um 19:50 Uhr. Eine Lounge Mitarbeiterin sammelte alle First Class Passagiere ein und begleitete diese durch die Sicherheitskontrolle zum Gate. Per Handschlag wünschte sie allen nochmals eine gute Reise und dann ging es los. Es war fast ein Jahr her, seit ich das letzte mal in der Emirates First Class geflogen bin. In der Sekunde jedoch, als ich den A380 betrat fühlte ich mich wie zuhause. Ich wurde an der Tür willkommen geheißen und von Cary, der Purserette, zu meinem Platz begleitet. Heute flog ich auf Sitz 2K, der zweite Sitz auf der Steuerbordseite des Flugzeuges.

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Emirates First Class A380 – Fensterplatz

Die Kabine des A380 ist in einem 1-2-1 Layout aufgebaut und verfügt über 14 First Class Sitze. Zum Vergleich: Die Emirates Boeing 777 verfügt in der First Class lediglich über 8 Sitze, was das Erlebnis noch etwas exklusiver macht. Dafür bietet die 777 weder eine Onboard Bar noch die so beliebten ShowerSpas des A380. Reist man zu zweit, eignen sich die Plätze in der Mitte der Kabine am besten, da man hier die Abtrennung herunter fahren und somit mit dem Nachbar kommunizieren kann.

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Emirates First Class A380 – Mittelsitze
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Emirates First Class A380 – Mittelsitze

Über die Farbgebung der Kabinenausstattung kann man streiten, sie mag nicht jedem gefallen. Insgesamt passt sie jedoch meiner Meinung nach sehr gut zu dem was Emirates und die Vereinigten Arabischen Emirate verkörpern.

DER SITZ

Der Sitz in der Emirates First Class ist sehr weich gepolstert und kann über verschiedene Wege individuell eingestellt werden. Es gibt zum einen am Sitz vorgegebene Funktionstasten, mit denen sich der Sitz in eine Liege- und Essensposition verstellen, aber auch in die Position für Start und Landung bringen lässt.

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Emirates First Class A380 – Suite

Über das sich neben dem Sitz befindliche Touchpanel lassen sich weitere Einstellungen des Sitzes vornehmen. Wenn man möchte, verwandelt sich der Sitz in ein knapp zwei Meter langes Bett.

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Emirates First Class A380 – Minibar & Touch-Controller

Die Suite an sich verfügt über eine eigene Minibar, in der während dem Flug sechs verschiedene ungekühlte Getränke zur Verfügung stehen. Jede Suite hat ihren eigenen großen Bildschirm, der über ein Touchpanel (in iPad mini Format) oder über die in der Armlehne des Sitzes eingelassene Fernbedienung kontrolliert werden kann. Auf dem Hauptfernseher und dem kleineren Touchpanel lassen sich verschiedene Programme darstellen. So kann man sich zum Beispiel auf dem einen einen Film und dem anderen die Airshow anschauen.

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Emirates First Class A380 – Fernseher

Ebenfalls ist in jede Suite ein kleiner Kosmetikspiegel mit diversen Cremes etc. integriert. Dieser ist beleuchtet und lässt sich je nach Bedarf auf- und zuklappen. Auch ein Schreibset mit Kugelschreiber, Papier und Umschlägen mit Emirates Branding wird jedem Passagier am Sitz zur Verfügung gestellt.

Die Suite hat neben individuellen Luftauslässen zur Belüftung auch mehrere integrierte Lampen, um den Sitz zu beleuchten. Die neben dem Fernseher befindlichen Lampen sowie die Leselampe lassen sich alle individuell bedienen. Die Bedienung erfolgt entweder über den an der Lampe befindlichen Schalter, oder über das Touchpanel am Sitz. Im vorderen rechten Bereich des Sitzes befindet sich ein 110V und ein USB Stromanschluss.

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Emirates First Class – Steckdose

Beim Einsteigen befand sich bereits ein großes Kissen auf meinem Sitz. Eine dicke Decke sowie die Auflage, um den Sitz später in ein Bett zu verwandeln, befanden sich in einer Ecke hinter dem Sitz.

PRE-DEPARTURE SERVICE

Nachdem ich meinen Sitzplatz eingenommen hatte, kam direkt eine Stewardess vorbei und bot mir ein Glas Champagner als Begrüßungsgetränk an. Sie entschuldigte sich zunächst „nur“ Veuve Clicquot anbieten zu können, da sie aufgrund des deutschen Steuerrechts keine andere Flasche am Boden öffnen dürfen. Kurz nachdem sie eingeschenkt hatte, kam sie jedoch schon wieder mit einer Flasche Dom Perignon 2009 und meinte, diese habe sie heimlich in der Galley geöffnet, ich dürfe es jedoch bitte niemandem verraten. Sie tauschte das Glas aus und schenkte mir erneut ein. Kurz darauf brachte sie mir ein kleines Körbchen mir Knabbereien und wies darauf hin, dass außer mir nur noch ein anderer Passagier in der First Class sitze, ich also zu jeder Zeit während des Fluges duschen gehen könnte. Ich entschied mich dafür, die Dusche für ca. eine Stunde vor der Landung einzuplanen.

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Emirates Fist Class – Snackkorb

Ein wenig später wurden die Kopfhörer sowie das AmenityKit samt Slipper und Pyjama verteilt.

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Emirates First Class – Kopfhörer

Das AmenityKit ist von der Marke Bulgari und enthielt in der Männerversion einen Rasierer, Gillette Rasierschaum, AXE Deo, Zahnbürste mit Zahnpasta, Taschentücher sowie ein Parfüm, Lippenbalsam und Body Lotion von Bulgari.

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Emirates First Class – Neues AmenityKit

Die Slipper, der Pyjama sowie die EyeShades kamen in einer schönen Emirates First Class Stofftasche. Der Pyjama selbst war gut geschnitten und angeblich feuchtigkeitsspendend. Ich empfand ihn jedoch während des Schlafens als sehr warm.

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Emirates First Class – Neuer Pyjama

Ein paar Minuten später wurde arabischer Kaffee mit Dattel ausgeschenkt. Es gab die Dattel mit Mandeln oder Apfelstücken gefüllt oder ganz ohne Füllung. Außerdem wurde das Menü für den Flug ausgeteilt und ein Champagner Refill angeboten.

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Emirates First Class – Arabischer Kaffee

Kurz vor dem verlassen der Parkposition meldeten sich der brasilianische Kapitän und der österreichische Co-Pilot zu Wort. Sie informierten die Passagiere über das Wetter in Dubai sowie die geplante Flugzeit von 5 Stunden und 40 Minuten. Der Kapitän versprach, sich kurz vor Beginn des Landeanfluges nochmal mit einem kurzen Update zu melden.

DER FLUG

Überpünktlich um 20:28 Uhr wurde der A380 zurück geschoben und rollte gemütlich zur Startbahn. Wir verließen Frankfurt heute in südlicher Richtung über den Runway 18. Bereits wenige Augenblicke nach dem Start gingen die Anschnallzeichen aus und ich machte mich auf den Weg, die Waschräume zu erkunden. Im A380 fungieren die Toiletten in der Front der First Class Kabine gleichzeitig als ShowerSpa. Sie sind mehr als großzügig geschnitten, mit allem ausgestattet was man benötigt und sogar der Boden wird beheizt.

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Emirates First Class A380 – ShowerSpa

Verlässt man die Waschräume, fällt einem direkt ein kleiner Bar Bereich ins Auge. Hier können sich First Gäste während des Fluges mit Getränken und kleinen Snacks versorgen.

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Emirates First Class A380 – First Class Bar

Zurück an meinem Platz wurden warme Tücher verteilt und die Essensbestellung aufgenommen. Das Menü lautete wie folgt:

 

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Emirates First Class – Menü

Die Getränkeliste las wie folgt:

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Emirates First Class – Getränke

Ich entschied mich als Vorspeise für das Arabic Mezze, welches wie immer sehr lecker geschmeckt hat.

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Emirates First Class – Arabic Mezze

Als Hauptgang hatte ich die Garnelen mit aromatisiertem Reis gewählt, welche ebenfalls sehr lecker waren. Auch der dazu servierte Salatteller schmeckte frisch und knackig, so wie man einen Salat erwarten würde.

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Emirates First Class – Hauptspeise

Als Nachtisch wählte ich den Chocolate Fudge Brownie und die Obstplatte, welche ebenfalls hervorragend schmeckten. Zugunsten eines schnellen Einschlafens, entschied ich mich dazu, den Kaffee ausfallen zu lassen. Es sei jedoch an dieser Stelle erwähnt, dass Emirates in der First Class hervorragenden Kaffee serviert. Man kann sogar French Press Kaffee bestellen.

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Emirates First Class – Dessert

Der Essens Service dauerte ca 1,5 Stunden, was für die Menge an serviertem Essen durchaus gerechtfertigt ist und den Gästen auch noch ein wenig Zeit lässt zu schlafen. Als ich mit dem Essen fertig war, wurde mir erneut ein heißes Handtuch angeboten. Als ich von einem weiteren Toilettenbesuch, um meinen Pyjama anzuziehen, zurückkehrte war bereits mein Bett für die Nacht vorbereitet. Ich bat darum, mich zu meinem Duschtermin wecken zu lassen, sofern ich schlafen sollte. Auch dank des fiktiven Sternenhimmels in der A380 Kabine konnte ich sehr schnell einschlafen.

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Emirates A380 – Sternenhimmel

Drei Stunden später wurde ich etwas unsanft von der Durchsage des Piloten aufgeweckt, der uns informierte, dass wir in Kürze den Landeanflug auf Dubai beginnen und die Restflugzeit noch etwa eine Stunde beträgt. Ich machte mich also auf den Weg in die Dusche. Nachdem ich von dort zurückkehrte, befand sich bereits ein kleiner Obstsnack zur Erfrischung an meinem Platz.

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Emirates First Class A380 – Shower Snack

Leider reichte die restliche Flugzeit nicht mehr dazu aus, um noch zu Frühstücken oder einen Kaffee zu trinken. Dies plante ich jedoch dann, in der Emirates Lounge nachzuholen. Um 5 Uhr und 35 Minuten landeten wir ein wenig vor der geplanten Ankunftszeit in Dubai.

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Dubai Airport – Anflug

Bereits nach wenigen Minuten am Boden erreichten wir unser Gate. Der A380 wurde heute an der Stirnseite des Terminal A angedockt.

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Emirates A380 – Dubai Terminal A

Da dieses explizite Gate leider nur über zwei Finger verfügte, mussten alle First und Business Class Passagiere über die Treppe ins Unterdeck des Flugzeuges gehen und von dort aussteigen.

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Emirates First Class A380 – De-Boarding

Die Crew versuchte hierbei bestmöglich die nach vorne stürmenden Economy Passagiere abzufangen, was jedoch nur von wenig Erfolg geprägt war.

EMIRATES FIRST CLASS A380 – FAZIT

Die First Class im Emirates A380 ist ein hervorragendes Produkt, mit dem es nur wenige andere Airlines aufnehmen können. Besonders die Duschen und die Bar im hinteren Bereich des Flugzeuges runden die Erfahrung ab. Auch der Service auf diesem Flug war einer der besten, die ich bisher in der Emirates First Class erlebt habe – sehr zuvorkommend und eine große Aufmerksamkeit für kleine Details. Komplettiert wurde der Eindruck des Fluges durch das sehr gute Essen. Bei einem so positiven Erlebnis hätte die Flugzeit ruhig noch länger sein dürfen.

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