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FIRST CLASS REVIEW SWISS TOP STORIES

SWISS FIRST CLASS LOS ANGELES NACH ZÜRICH – REVIEW

Für mich war dieser Flug in doppelter Hinsicht eine Premiere. Ich war zum ersten mal mit SWISS auf der Langstrecke und dann auch gleich in deren neuem First Class Produkt unterwegs. Die Vorfreude war groß, also machten wir uns rechtzeitig auf den Weg aus der Lounge in Richtung Gate.

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Der Gatebereich war leicht unorganisiert. Auch wenn die Displays anzeigten, wer wo und wann einsteigen sollte, war dies den meisten Passagieren nicht ganz klar.

FLUGDATEN

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BOARDING

Das Boarding begann pünktlich um 18:45 Uhr mit den Passagieren der First Class sowie HON Circle Member.

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SWISS Boeing 777-300ER – HB-JNC

Geboardet wurde heute ausschließlich durch die L2 Tür. Am Flugzeug wurde mir der Weg links durch die kleine Business Class Kabine in Richtung First Class gezeigt.

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SWISS Boeing 777 Business Class

In der First Class wurde ich dann schließlich namentlich begrüßt und die letzten zwei Meter zu meinem Sitz begleitet. Vielleicht wäre es an dieser Stelle sinnvoller, First Class Gäste direkt an der Tür zu begrüßen und zu begleiten…

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SWISS Boeing 777 First Class

KABINE / SITZ

Mit der Boeing 777-300ER setzt SWISS neue Maßstäbe in Sachen Reiseerlebnis und Komfort. Neue Sitze, WLAN an Bord und eine neue Raumgestaltung sorgen für eine entspannte Reise in allen Klassen. Erst Ende Januar 2016 wurde die erste Maschine dieses Musters von SWISS in Dienst gestellt und soll so die Langstreckenflotte der Airline verjüngen.

In der Maschine bietet SWISS in einer Drei-Klassen-Bestuhlung insgesamt 340 Sitzplätze. Davon entfallen 8 auf die First Class, 62 auf die Business Class und 270 auf Economy.

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SWISS Boeing 777-300ER Sitzplan – Foto: SWISS

Da ich, wie schon auf dem Hinflug in der Lufthansa First Class, wieder mit meinem Bruder unterwegs war, entschied ich mich, zwei Sitze in der Kabinenmitte zu reservieren. Mein Platz für den heutigen Flug war 1D.

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Mein erster Eindruck der Kabine war sehr gut. SWISS hat es hier wirklich geschafft, eine moderne Ausstattung mit viel Holz und einem gewissen schweizer Akzent zu kombinieren. Gute Arbeit!

Der Sitz selbst ist sehr breit und bequem gepolstert.

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Wenn man als Alleinreisender in der Mitte sitzen sollte, bietet sich die Möglichkeit, den Privacy Divider nach oben zu fahren. Dann ist man komplett vom Nachbarn abgeschirmt.

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Die SWISS First Class Suiten sind wirklich durchdacht und verfügen über eine Vielzahl cooler Features, die ich euch gerne erklären möchte.

Gegenüber des Sitzes befindet sich eine Ottomane, die zwar nicht wie bei Lufthansa elektrisch verstellbar, aber trotzdem mit den Füßen leicht zu erreichen ist. Hier ist auch die Zeitungsablage integriert.

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Auf der rechten Seite des Sitzes ist eine sehr schön beleuchtete Abstellfäsche für Getränke und ein Stauraumfach. Auch die Einstellmöglichkeiten für den Sitz sind hier angebracht.

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Das Staufach ist groß genug für ein iPad, Buch oder andere Habseligkeiten. Auch eine Steckdose ist hier integriert.

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Die Fernbedienung für das Entertainmentsystem ist ebenfalls in dem Seitenfach angebracht.

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Im vorderen Bereich befindet sich der Esstisch unter einer Blende. Diese lässt sich relativ einfach ausklappen und auch in ausgeklapptem Zustand noch nach vorne und hinten verschieben.

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Über dem Sitz befindet sich die Leselampe, die bei Bedarf ausgeklappt werden kann. Ferner gibt es am Platz eine weitere fest montierte Leuchte.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich bei dem SWISS First Class Sitz auch um eine verschließbare Suite. Man hat hier schlauerweise auf klassische Türen verzichtet und lieber auf die Kombination verschiedener Mehrzweckbauteile gesetzt, die sich ausklappen/fahren lassen.

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Von vorne kommend lässt sich eine beleuchtete Garderobe manuell ausfahren. Sie verfügt über Platz zum Aufhängen von Klamotten, einen Schminkspiegel und zwei Fächer für Uhr, Gürtel und anderen Kleinkram. Wirklich genial 🙂

Von hinten lässt sich ein weiteres halb hohes Ablagefach manuell ausziehen.

Die letzte Sichtlücke schließt sich mithilfe einer elektrisch ausfahrbaren Sichtwand auf Gangseite. Eine wirklich tolle Kombination!!!

Ein cooles weiteres Feature ist außerdem, dass wenn man einen der Fensterplätze hat, sich alle drei Fenster am Platz gleichzeitig durch eine Art Vorhang verdunkeln lassen.

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Die Toiletten der First Class befinden sich ganz vorne im Flugzeug, eine kleine auf der linken und eine behindertengerechte auf der rechten Seite.

An sich war es schwierig sich dort umzuziehen, da alles etwas beengt war. Die Toiletten sind also bei weitem nicht so großzügig wie in der 747-8 der Lufthansa.

SERVICE & FLUGVERLAUF

An meinem Platz wurde ich mit einem Glas Champagner und Nüssen empfangen. Mir persönlich haben diese aber nicht wirklich geschmeckt, da sie mit zu vielen Kräutern gewürzt waren.

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Das AmenityKit und die Slipper befanden sich beim Boarding bereits am Platz. Das Kit war in einer grauen Stofftasche und enthielt neben La Prairie Cremes auch Socken, Zahnbürste und natürlich, wie bei SWISS üblich, eine Packung Ricola Schweizer Kräuterzucker.

Die ausgeteilten Kopfhörer waren von der Qualität her nicht mit den BOSE Kopfhörern von Lufthansa vergleichbar, aber sie taten ihren Job.

Pyjamas wurden noch vor dem Start in passender Größe verteilt. Leider habe ich hier vergessen ein Bild für euch zu machen… Allerdings war der Pyjama auch nichts wirklich besonderes, sondern lediglich ein schwarzes T-Shirt und eine Stoffhose.

Nachdem das Boarding abgeschlossen war, meldete sich der Kapitän zu Wort und informierte uns über die geplante Flugzeit von 10 Stunden und 30 Minuten. Laut seiner Aussage sollte es ein ruhiger Flug werden. Danach ergänzte auch noch die Purserette des Fluges ihr Willkommen über die Lautsprecheransage und besuchte anschließend jeden Passagier in der First Class.

Pünktlich um 19:20 Uhr begann der Push-Back. Zu diesem Zeitpunkt lief auch das Sicherheitsvideo. Es war ein kurzer Weg zur Startbahn, sodass wir um 19:38 Uhr bereits in der Luft waren.

Die Anschnallzeichen wurden schon etwa 10min nach dem Start ausgeschaltet und die Crew nahm ihre Tätigkeit auf. In der First Class wurden die Menüs verteilt. Bei einem Appetizer konnte man sich dann Gedanken über die gewünschten Speisen machen.

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Nach der Essenbestellung wurde der Tisch sehr schön eingedeckt und der Essensservice begann.

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SWISS First Class – Appetizer

Als Vorspeise serviert auch SWISS seinen Gästen in der First Class eine Auswahl diverser Kleinigkeiten, die man sich an einem Wagen selbst aussuchen kann. Sehr empfehlenswert ist hier der Balik Salmon, den SWISS in der First Class in der Regel immer anbietet.

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SWISS First Class – Vorspeise

Als Zwischengang gab es eine Suppe.

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SWISS First Class – Zwischengang

Als Hauptspeise entschied ich mich für das Rinderfilet, das wirklich sehr gut geschmeckt hat.

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SWISS First Class – Hauptgang

Als Nachtisch entschied ich mich dann (auch wenn die Schweiz für ihren Käse bekannt ist) für die süße Variante.

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SWISS First Class – Dessert

Alles in allem war das Essen bei SWISS sehr gut und, wie ich finde, sogar besser als auf dem Hinflug in der Lufthansa First Class. Der gesamte Service dauerte knapp 2,5 Stunden was für diese Menge an Essen durchaus annehmbar ist.

Es war ein langer Tag in Los Anageles, also entschied ich mich nach dem Essen ein wenig zu schlafen. Auf Nachfrage machte mir die Flugbegleiterin ein Bett und ich zog zwischenzeitlich meinen Pyjama an.

Da wir unterwegs einige Turbulenzen hatten, wachte ich zwischendurch immer wieder auf, schaffte es aber doch knapp 5 Stunden ruhigen Schlaf zu bekommen.

Nach dem Aufwachen stellte ich noch das Entertainmentsystem auf die Probe. Das Angebot ist ähnlich klein wie bei Lufthansa, wenn auch der große Bildschirm in der Suite einiges her macht.

Neben der AirShow gibt es diverse Filme, Serien und Musik Programme. Auch Spiele und Serien für Kinder sind dabei.

Über England würde die Kabine dann langsam von der Crew erhellt und das Frühstück serviert.

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SWISS First Class – Frühstück

Die Frühstücksauswahl bestand aud Wurst und Käse, einer Eierspeise, Müsli und einer Brotauswahl. Nach dem umfangreichen Abendessen war ich zwar nicht wirklich hungrig, aber dennoch froh mit einer ausgewogenen Mahlzeit in den Tag starten zu können.

Etwa 50 Minuten vor der Landung meldete sich nochmal der Kapitän zu Wort und teilte ein paar Infomationen zur geplanten Ankunft in Zürich mit. Zu diesem Zeitpunkt verteilte die Crew auch wieder ein Erfrischungstuch, das aber leider irgendwie komisch roch…

AVIATIONNOMAD FAZIT

Für mich war es das erste Mal in der SWISS First Class und ich muss sagen, ich werde es wieder tun. Die Sitze in der neuen Boeing 777 sind einfach genial – sehr bequem und von der Anordnung der Staumöglichkeiten, Tasten, etc. absolut durchdacht. Auch das Design in Holz und dunklen Stoffen ist ein absoluter Hingucker. Das Bett ist darüber hinaus absolut hervorragend, sodass man hier mehrere Stunden gut schlafen kann.

Auch das Catering auf diesem Flug hat mich überzeugt. Vor allem die Vorspeisen und der Balik Salmon waren ein Highlight. Schade, dass dieser Flug kein Tagflug war, an dem man den Service hätte noch mehr genießen können.

Alles in allem war ich von SWISS überzeugt und werde auf jeden Fall wieder damit fliegen. Vielleicht teste ich dann auch mal das Business Class Produkt auf der Langstrecke.


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